|
Lange Zeit war die Fiedel das Hauptinstrument der europäischen Einwanderer. Sie blieb auch ein Markenzeichen des Country-sounds. Mit den Sklaven kam das Banjo in die “Neue Welt”. Dieses Zupfinstrument, das wir heute mit Gitarrenhals, zweiteiligem Tamburin als Körper und mit fünf bis sieben Saiten kennen, ist eine Weiterentwicklung. Was die schwarze Bevölkerung damals “Banja” oder “Bania” nannte, war eine ausgehöhlte Kürbisschale mit aufgespannter Tierhaut und Saiten aus Maultierschwanzhaaren.
Am Ende des 19. Jahrhunderts kam dann die Gitarre hinzu. Interessanterweise griff die schwarze Bevölkerung sie zuerst auf. Wahrscheinlich erinnerte das Banjo die Schwarzen zu sehr an die Sklavenzeit. In der Spieltechnik waren sie zu dieser Zeit den Weißen weit voraus.
|