Die Geschichte der Country Music

 

 

Die Geschichte der Countrymusic beginnt mit dem 20. Jahrhundert. Ihre Wurzeln reichen jedoch wesentlich weiter zurück. Europäische Einwanderer pflegten ihr mitgebrachtes Liedgut zunächst als Erinnerung an die alte Heimat. Aus diesen Volksweisen entwickelten sich in den Bergen des amerikanischen Südostens zeitlose traditionelle Lieder und Balladen.

So haben sich in der Countrymusic zum Beispiel irische, schottische und französische Folklore-Stränge bis heute erhalten. In der Vielfalt der Stilarten und ihrem Sound liegt die Faszination dieser amerikanischen Volksmusik.
 
Kein Wunder, daß Countrymusic auch bei uns einen so breiten Freundeskreis findet.
 

Lange Zeit war die Fiedel  das Hauptinstrument der europäischen Einwanderer. Sie blieb auch ein Markenzeichen des Country-sounds. Mit den Sklaven kam das Banjo in die “Neue Welt”. Dieses Zupfinstrument, das wir heute mit Gitarrenhals, zweiteiligem Tamburin als Körper und mit fünf bis sieben Saiten kennen, ist eine Weiterentwicklung. Was die schwarze Bevölkerung damals “Banja” oder “Bania” nannte, war eine ausgehöhlte Kürbisschale mit aufgespannter Tierhaut und Saiten aus Maultierschwanzhaaren.

 

Am Ende des 19. Jahrhunderts kam dann die Gitarre hinzu. Interessanterweise griff die schwarze Bevölkerung sie zuerst auf. Wahrscheinlich erinnerte das Banjo die Schwarzen zu sehr an die Sklavenzeit. In der Spieltechnik waren sie zu dieser Zeit den Weißen weit voraus.

Bluegrass-Banjo (CC by Arent)
         Vergrößern   CC by Arent

 

Autoharp  (CC by EBeisher)

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Das vierte markante Instrument der frühen Countrymusic war die Autoharp. Hierauf werden durch Tastendruck Akkorde erzeugt. Im Grunde ist die Autoharp eine spezielle Zither.

 

Für den Interessierten sei dabei erwähnt, daß dieses Instrument 1881 vom deutschstämmigen Instrumentenbauer Charles F. Zimmermann in Philadelphia erfunden worden war.

 

Eine bekannte Künstlerin auf diesem Instrument wurde Mother Maybelle Carter.


 

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