Die Country-Music

 

 

So wurde aus der Hillbilly-Music die Country-Music

 

Unter Musikhistorikern gilt die Stadt Bristol auf der Grenze Tennessee/Virginia als Geburts-stätte der Countrymusic. Dort spielte 1927 Ralph Peer mit Jimmie Rodgers und der legendären Carter-Family Aufnahmen ein. Beide sollten später Superstars des Hillbilly-Genre werden. Die Carters spielten mit der Autoharp klassische Musik aus den Bergen. Jimmie Rodgers dagegen experimentierte mit Dixieland und Hawaiiklängen, ohne dabei die volle musikalische Tradition zu verlieren.
  
Gene Autry wurde in seiner Anfangszeit von Jimmie Rodgers inspiriert und kam 1934 nach Hollywood, wo er als singender Cowboy Karriere machte. Er bescherte der Countrymusic (damals noch Hillbilly) das Cowboyimage. In dieses Fahrwasser traten auch Stars wie Roy Rogers und Tex Ritter. Streng historisch gesehen haben die Cowboys zur typisch amerikanischen Musik also eigentlich keinen Beitrag geleistet. Anscheinend war der Eindruck, den gerade diese Künstler hinterließen, so stark, daß er für die breite Masse des Publikums zum Sinnbild für Countrymusic wurde.
  
Der Verbreitung kam weiter entgegen, daß Versandhäuser und Versicherungsgesell-schaften in so genannten Barn Dance Shows (Scheunentanz) die Landbevölkerung gezielt ansprachen.

 


 

 

Dem Sender WSM (We Shield Millions) gebührt mittlerweile die Ehre, die älteste Radio-Sendung der Welt auszustrahlen: die GRAND OLE OPRY.
  
George D. Hay von WSM machte 1927 nach einer Klassiksendung die heute historische Ansage: “Hörten Sie bisher die Musik der “Grand Opera”, so hören Sie jetzt die “Grand Ole Opry”. Die Sendung ist bis heute, wenn auch moderner gestaltet, erhalten geblieben.
 

 

Top

 

           

 

 

 

Externer Link (öffnet ein neues Fenster)

 

Idee, Design und Inhalt: Bernard M. Hild   ~ © 2004-2017  Impressum  ~  Home